Freiburg

Rund 220.000 Einwohner leben in Freiburg, damit ist die Stadt die viertgrößte in Baden-Württemberg. Zudem ist Freiburg – genaue Bezeichnung Freiburg im Breisgau – die südlichste Stadt Deutschlands. Sie gilt als Tor zum Schwarzwald und ist damit bei Touristen aus ganz Deutschland besonders beliebt. ES gibt hier eine Vielzahl von Sehenswürdigkeiten, wie das Bächle oder die Altstadt mit dem bekannten Münster, die es sich durchaus zu besuchen lohnt. Rund drei Millionen Menschen kommen alljährlich in die Stadt. Von hier aus lassen sich herrliche Ausflüge in den Schwarzwald planen, zum Wandern, Radfahren oder in den Wintermonaten für den Skisport. In der Stadt locken die zahlreichen kulturellen Möglichkeiten, wie Theater, Museen oder Konzertveranstaltungen.
Auch wirtschaftlich gesehen ist Freiburg führend. So gibt es zum Beispiel ein europaweit führendes Solarzentrum hier, auch der Halbleiterhersteller Micronas ist hier ansässig und gehört zu den größten Arbeitgebern der Stadt. Zudem sind verschiedene Verlage in der Stadt zu finden.

Auch in Freiburg ist Bürgerbeteiligung möglich. Das geht zum Beispiel über öffentliche Diskussionen, die im Internet möglich sind. Auch per E-Mail können die Bürger über neueste Entwicklungen informiert werden. Allerdings werden viele Entscheidungen erst nach der Besprechung durch die Stadtverordneten zur Diskussion gegeben und so ist es kaum noch möglich, an den Entscheidungen zu ändern. Der Zugang zu Informationen ist dank der Bürgerbeteiligung in Freiburg aber besser geworden. So gibt es in der Stadt zum Beispiel das Ratsinformationssystem, das sogar den Zugriff auf öffentliche Papiere der Stadt, die in den letzten Jahren zur Diskussion und Entscheidung standen, ermöglicht.

Im Rahmen des Bürgerhaushalts können die Freibuger Bürger über die Verteilung des Haushalts mitentscheiden, wobei sie aber auch hier nicht die letztendliche Entscheidungsgewalt haben. Doch schon allein die Anregungen, die sie geben, können die Stadtverordneten auf neue Ideen bringen. Ob die Entscheidungen dann allerdings am Ende so gefällt werden, wie die Bürger sich das vorgestellt haben, bleibt einmal dahingestellt.